Copilot Studio: Pay-as-you-go ersetzt die alten Message-Packs
Microsoft stellt die bisherige ‹Message Pack›-Abrechnung von Copilot Studio per 1. Mai auf nutzungsbasiertes Billing um. Was das für bestehende KMU-Verträge heisst.
Microsoft hat angekündigt, dass die bisherigen monatlichen Copilot-Studio-Message-Packs (ab 25'000 Nachrichten, USD 200 pro Monat) ab dem 1. Mai 2026 durch ein reines Pay-as-you-go-Modell auf Basis verbrauchter Messages und KI-Actions ersetzt werden. Bestehende Jahresverträge laufen bis zur vertraglichen Endlaufzeit weiter.
Was sich rechnet, was nicht
Für KMU mit kleinen Automation-Volumen (unter 5'000 Messages/Monat) ist das neue Modell günstiger — der minimale monatliche Grundbetrag entfällt. Für grössere Betriebe mit wenigen, aber grossen Agents kippt die Rechnung je nach Mix aus einfachen Nachrichten und komplexen KI-Actions. Die KI-Actions werden separat und deutlich teurer abgerechnet als simple Message-Verarbeitung.
Was Schweizer Einkäufer jetzt wissen müssen
Volumenrabatte werden künftig nur noch auf Jahresumsatz-Zusagen gewährt, nicht auf Prepaid-Packs. Das verschiebt das Risiko auf die Nutzerseite. Wer unsicher ist, ob eine geplante Copilot-Studio-Integration die prognostizierten Messages tatsächlich auslöst, sollte die ersten drei Monate im nutzungsbasierten Modell fahren und erst dann Commit-Volumen verhandeln.